Bericht über die epigrafischen Workshops vom 13.- 14.05.2011.

Bericht über die epigrafischen Workshops vom 13.- 14.05.2011.

 

 

 

An den Workshops, am 13.-14. Mai 2011., die durch Dr. Adam Górski veranstaltet wurden, haben 7 Studenten teilgenommen - 4 Studenten aus Polen (Universität  Zielona Gora und Universität Szczecin), 2 Studenten aus Griechenland (Universität Viadrina) und 1 Student aus Deutschland (BTU Cottbus).

 

            Ergebnisse der ersten zwei Tagen der Workshops im Jahre 2011:

-          es wurde die Identifikation der Quellen in Form von zerstörten epigrafischen Artefakten durchgeführt, die auf dem Gebiet der Stadt- und Hauptkirche in den Jahren 2006-2001 gefunden wurden, und die aus der Ausstattung des Gotteshauses aus dem 16.- 19. Jahrhundert stammen;

-          man traf eine Vorauswahl, indem man die zerstörten Teile, die die Elemente des ursprünglichen Kirchenfußboden bildeten, und der Teile der Grab- und Epitaphienplatten sortiert hat;

-          im nächsten Schritt fand eine chronologische Zuordnung der Elemente statt;

-          im Rahmen der Gruppenarbeit wurden die zerstörten Einzelteile zusammengefügt.

 

Man hat insgesamt 831 Steinfragmente untersucht, wobei man davon 331 als epigraphische Artefakte selektiert hat, die in fünf chronologische Gruppen, die die Fragmente der 38 Grabplatten bilden, aufgeteilt wurden.

 

SCHLUSSFOLGERUNGEN:

 

- man soll die Kapelle von Schutt und Backsteinen reinigen, die es im Presbyterium hinter dem Altar gibt;

- es ist notwendig, die Fragmente, die sich in der Sakristei befinden, zu verlagern (Säubern von Guano), um eine mögliche weitere Beschädigung zu verhindern;

- es ist notwendig, die Holzkisten in einem Regal, in denen die einzelnen Kisten gelegt werden, zu lagern, was in Zukunft den Transport in die Bauhütte erleichtern soll (man kann es im Einvernehmen mit der Bauhütte prüfen, ob es möglich wäre, vor Ort die Renovierungswerkstatt einzurichten, mit offenen Zugang für die Besucher – als eine Art Sehenswürdigkeit);

- man sollte an den Woiwodschaftskonservator für Sehenswürdigkeiten die Bitte äußern, dass die Platten in das Sehenswürdigkeitsregister eingetragen werden sollen;

- nach der Plattenrenovierung sollte man sie erneut auf den Stützen einrichten, um den ursprünglichen Zustand bzw. die Außenwände der Kirche zu rekonstruieren, gemäß der im 18.- und 19. Jahrhundert gebräuchlichen Art der Plattenverlegung.