Vom 31. Mai bis 2. Juni hat in Gubin die internationale Konferenz „Zivilgesellschaft und Denkmalschutz in der deutsch-polnischen Grenzregion“ stattgefunden.

Die Konferenz wurde von mehreren führenden Institutionen, deren Ziel die Erhaltung und der Schutz des Kulturerbes ist, dem Bürgermeister der Stadt Gubin, der Bauhütte Kirche Gubin, der Stiftung Fara Gubińska, dem Förderverein für den Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche in Gubin e.V., dem Regionalbüro zur Förderung der Denkmalpflege in Grünberg, der Universitäten in Grünberg und der Viadrina in Frankfurt (Oder) organisiert.

Ziel der Organisatoren der Konferenz war es, eine Reihe von sozialen Initiativen zum allgemeinen Schutz des gemeinsamen kulturellen Erbes in den Grenzregionen zu präsentieren. Dieses Ziel wurde erreicht. Das ist für die Gestaltung der Identität und des Bewusstseins besonders wichtig.

An den 3 Tagen der Konferenz in Gubin nahmen fast 200 Menschen, darunter 34 Referenten und über 150 Teilnehmer aus Hochschulen, wie der Universität Grünberg, der Europa-Universität Viadrina, der BTU Cottbus, dem Polytechnikum in Breslau, der University of Technology „Nikolaus Kopernikus“ in Thorn, der Kardinal Stefan Wyszynski, der Universität in Warschau, der University of Economics in Krakau, der Stettiner University of Technology, der University A. Mickiewicz in Posen, der Staatlichen Fachhochschule in Neiße, Organisationen und Institutionen unserer Grenzregion: der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz in Görlitz, dem Institut für Neue Industrie Kultur – INIK in Cottbus, der Regionalverband „Środkowe Nadodrze“ (Mittelodergebiet), das Zentrum für Natur- und Waldpädagogik in Hohen Jeser (Jeziory Wysokie), der Verband für Natur- und Umweltschutz in Gubin, und das Nationale Institut für Denkmalpflege, Schlesisches Zentrum für Kulturgut und der Behörde für die Dokumentation der Denkmäler in Stettin teil.

Wir begrüßten nicht nur Forscher und Studenten, sondern auch lokale Vertreter der Politik, der Kirche, der Regionalbüros der Denkmalpflege, des PTTK, private Eigentümer von historischen Gebäuden, Kunst-Konservatoren, Architekten, Archäologen, Vertreter aus Museen sowie Medienvertretern. Prinzessin Eleonore von Schoenaich-Carolath von der Stiftung „Kulturerbe“ fand als Referentin zum Thema „Gemeinsames Kulturerbe“ Aufmerksamkeit. Auf der Exkursion am Samstag nahm darüber hinaus Karl von Wiedebach und Nostitz teil. Die Schönaich-Carolaths waren in Amtitz, die Wiedebach-Nostitz in Beitzsch vom Spätmittelalter bis 1945 ununterbrochen ansässig.

Die Referenten stellten in ihren Vorträgen die Vielfalt und Komplexität des Themas anschaulich dar. Von besonderem Interesse waren die auf den Exkursionen gezeigten Ergebnisse beim Denkmalschutz. Von den Teilnehmern der Konferenz haben wir bereits ein positives Feedback für die professionelle Organisation und Durchführung der Konferenz erhalten. Der Dank gilt auch dem Bürgermeister und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung in Gubin, der Bauhütte Kirche Gubin, örtlichen Unternehmen, Übersetzern, Reiseführern, Regionalisten, den Mitarbeitern von Hotels, Restaurants, dem PKS in Gubin und dem Kulturhaus Gubin.

Die Organisatoren danken allen für ihre Unterstützung und ihr Engagement. Sie sind der Überzeugung, dass durch die Ergebnisse der Konferenz nicht nur das Projekt „Sanierung des Turms der Hauptkirche in der Eurostadt Gubin- Guben: Werkstatt zur Entwicklung grenzübergreifender Kultur, Kunst und Wissenschaft“ weiter gefördert wird, sondern auch Anregungen und Impulse gegeben wurden, die die Entwicklung der Stadt und der Region positiv beeinflussen können. Wir gehen davon aus, dass diese Konferenz eine fruchtvolle Zusammenarbeit zwischen den Nationen wird. Die Medien sich weiterhin diesem Thema widmen und den Wiederaufbau der Stadtkirche in Gubin als Zentrum für Kultur- Kommunikation unterstützen. (ad)